08.03.2018
Rene Steinbach

GUT ERKLÄRT

DER WEG ZUR PERFEKTEN POWERPOINT-PRäSENTATION

Mal eben schnell eine PowerPoint-Präsentation für das nächste Meeting vorbereiten: Das geht doch ganz einfach! Sicher?

In den meisten Unternehmen gibt es eine rege PowerPoint-Nutzerschaft, die Informationen weitergeben möchte. Aber wie vermittele ich diese Informationen am besten? Wie gestalte ich die Präsentation markengerecht? Und warum ist es häufig besser, sich auch mal kurz zu fassen? Das alles wissen die Wenigsten.

In vielen Fällen wird einfach eine der vielen Entwurfsvorlagen genutzt, die PowerPoint sowieso schon mitbringt. Dann noch schnell ein paar lange Texte platziert, garniert mit einigen Cliparts aus dem Internet – fertig ist das Meisterstück. Dabei ist es wirklich einfach, eine gute PowerPoint-Präsentation vorzuführen. Wenn man auf ein paar Details achtet.

Gute PowerPoint Präsentationen nutzen die Master-Vorlage

Irgendwo in den Untiefen der unternehmenseigenen Server gibt es sicherlich eine Master-Vorlage. Sie verschwindet nur gerne, wenn man sie nicht an zentraler Stelle ablegt. Dann bahnt sich binnen kürzester Zeit eine kleine Katastrophe an: Jeder nutzt irgendwelche Vorlagen, nur nicht die, die er nutzen soll. Dabei ist es von enormer Wichtigkeit, das Erscheinungsbild des Unternehmens in allen Kanälen in gleicher Weise zu präsentieren – nur so entsteht ein solides Branding. Intern und extern.

Weniger ist mehr

Wieso muss ein hochkomplexer Sachverhalt auf nur einem einzigen PowerPoint-Slide abgebildet werden? Aufwendige Grafiken sind out. Flat-Design ist das Zauberwort: Einfache, schnell erfassbare Formen, harmonische Farben, große Zahlen, möglichst keine Fließtexte. Die Devise bei allen Slides: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das gilt nicht nur beim Referieren, sondern auch beim Gestalten – mit einer klaren Hierarchie der Informationen.

Bitte keine Farbkatastrophen

Farbschemata sind in der Regel durch das Master-Template vorgegeben. Was macht jedoch der typische PowerPoint-Nutzer? Er hebt gerne Informationen hervor. Doch nicht immer auf die passende Weise. Dabei gibt es einen Grund, wieso die Farben in einem Master aufeinander abgestimmt sind. Es wirkt professionell und passt zum Unternehmen. Negative Zahlen müssen nicht zwangsläufig im knalligsten Rot dargestellt werden. Ein Minus vor der Zahl funktioniert genauso – stellt sie nämlich die gleiche Information wie das Rot dar. Und auch bei einem fehlenden Farbschema gibt es eine Lösung, mit der man zu einer Hauptfarbe Sekundär- und Akzentfarben bestimmt. So kann keine gestalterische Katastrophe mehr entstehen.

1001 Schriftart

Viele Köche verderben den Brei – und viele Schriftarten das Erscheinungsbild der PowerPoint-Präsentation. Wer die Corporate Font nutzt, erhält die Professionalität der gesamten Präsentation. Das Branding zieht sich wieder durch alle Medien, der Wiedererkennungswert steigt. Maximal eine Sekundär-Schriftart sollte genutzt werden – vorausgesetzt, sie ist mit dem Erscheinungsbild der Primärschrift kompatibel.

Die Mediengestalter unserer Frankfurter Werbegagentur erstellen markengerechte PowerPoint-Master-Dateien, entwickeln Unternehmenspräsentationen (Company Presentations) und unterstützen Sie beim Design bestehender PowerPoint-Präsentationen.

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Bildquelle: Designed by Katemangostar / Freepik

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