19.10.2017
Peter Junghänel

GUT ERKLÄRT

FILMPRODUKTION FüR UNTERNEHMEN

Imagefilme, Produktspots, Mitarbeiter-Statements: Bewegte Bilder stellen für Unternehmen eine beliebte Möglichkeit zur Präsentation ihrer Botschaften dar. Damit aus Videoaufnahmen ein vollwertiger Film wird, gilt es einiges zu beachten.

 

Das A und O bei der Filmproduktion ist eine gute Planung. Zunächst sollte ein möglichst vollständiges Bild darüber entstehen, über welche Kanäle welche Zielgruppe mit welchen Informationen erreicht werden sollen. Denn anders als das Umschreiben von Text oder das Korrigieren einer Grafik sind nachträgliche Änderungen bei Filmen oft aufwendig und zeitintensiv.

Erfolgsfaktor Qualität

In der Regel besteht der fertige Film aus aufzuzeichnenden Clips und ergänzenden Animationen – auch wenn diese nur aus dem Intro oder Abspann bestehen sollten. Stehen das Thema und die Zielgruppe fest, benötigt man deshalb Informationen über zu beachtende Vorgaben, zum Beispiel durch ein Corporate Design.  Ein guter Film kann nur aus hochwertigem Material entstehen. Darum ist es wichtig, dass alle verwendeten Elemente, wie beispielsweise Logos, in optimaler Qualität bereitgestellt werden (z.B. Vektordaten).

Der Film in Papierform: das Storyboard.

In diesem Schritt gilt es, konkreter zu werden. Wie jede Geschichte, so besitzen auch Filme eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss. Das Storyboard beschreibt die Abfolge der einzelnen Szenen. Es dient der Abstimmung und später als Vorlage für die Produktion. Es darf und soll intensiv überarbeitet und korrigiert werden – das reduziert die aufwendige Korrektur des Films. Nach der Freigabe des Storyboards beginnt die eigentliche Produktion. Ihr geht wiederum eine gründliche Vorbereitung voraus: Licht, Ton, Hintergrund, Kameraposition, um nur einige Punkte zu nennen.

Ins richtige Licht gerückt: Personen vor der Kamera.

Eine Kunst für sich ist die Inszenierung von Personen. Möchte man den Betrachter direkt ansprechen, ist der direkte Blick in die Kamera gefragt. Entscheidet man sich für ein Interview, so muss man festlegen, ob die Fragen mitgesprochen werden oder in die Antworten integriert werden. Für Ungeübte ist es ratsam, einzelnen Situationen vor den eigentlichen Dreh zu üben. Fest steht: Lässt man Angehörige eines Unternehmens oder Kunden sprechen, kann dies dem Film eine hohe Authentizität verleihen.

Kleine Checkliste für die Filmproduktion:

  • Zielgruppe?
  • Corporate Design Vorgaben?
  • Qualität des zu verarbeitenden Materials?
  • Zielkanal?
  • Auflösung?
  • Weitere technische Anforderungen?
  • Zu vermittelnde Informationen und Botschaften?
  • Story?
  • Agierende Personen?

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