15.01.2018
Helena Dinuz

GUT ERKLÄRT

SPRECHEN SIE SEO?

Suchmaschinenoptimierte Texte auf Websites sorgen dafür, dass Unternehmen in den endlosen Weiten des Internets besser gefunden werden. Doch es ist gar nicht so einfach, das eigene Google-Ranking zu verbessern. Rund um speziell optimierte SEO-Texte (von „Search Engine Optimization“) ist eine eigene Disziplin entstanden, in der sich Profis darum kümmern, die Sichtbarkeit von Web-Angeboten zu steigern.

 

SEO-Texte zu verfassen erfordert ein breites Wissen und ist zur Aufgabe von Spezialisten geworden. Ich gebe Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Faktoren bei der Erstellung suchmaschinenoptimierter Texte.

Content: Unikate kreieren!

Am Ende des Tages kommt es auf den Inhalt an: Texte müssen die richtigen Antworten auf die Fragen der Leser geben und dabei besonders einzigartige und interessante Aspekte fokussieren. Mit Inhalten, die ein Thema aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachten, lassen sich optimale Nutzerwerte (Lesedauer, Absprungrate) erzielen. Einzigartige und nutzerfokussierte Inhalte sind aber nicht nur wichtig, um sicherzustellen, dass Texte nicht irgendwo im Nirwana des Internets verschwinden. Bietet eine Seite inhaltlichen Mehrwert, wirkt sie nicht nur auf Besucher, sondern auch auf Google anziehend: Je mehr Besucher eine Website verbuchen kann, desto schneller wird Google aufmerksam. Denn hohe Besucherzahlen lassen auf einen positiven Nutzerwert schließen, und das belohnt Google mit einem guten Ranking.

Keywords: Der Schlüssel zum Erfolg!

Suchmaschinen sind Programme zum Auffinden von Websites im World Wide Web. Dabei sind insbesondere die in einem Text platzierten Suchbegriffe (Keywords) enorm wichtig: Nur so findet  die Suchmaschine einen Text überhaupt. Die relevanten Keywords sollten zwar mehrmals im Text auftauchen, aber sinnvoll und in Maßen. Sogenanntes „Keyword Stuffing“, das „Vollstopfen“ von Texten mit Suchbegriffen,erkennt Google und straft entsprechende Websites ab.

Headlines: Bringen es auf den Punkt!

In der Kürze liegt die Würze – besonders bei der Überschrift. Die Headline hat den Zweck, Aufmerksamkeit zu wecken und den Leser neugierig auf den Text zu machen. Sie entscheidet häufig darüber, ob ein Leser auf der Website bleibt – und hat somit Einfluss auf das Google-Ranking. Denn es gilt: Je höher die Verweildauer und je geringer die Absprungrate (Bounce Rate), desto besser rankt eine Seite.

Struktur: Wegweiser durch den Text!

Auch die Länge sowie eine gute Lesbarkeit des Textes sind wichtige Kriterien, die man nicht außer Acht lassen sollte. Gute SEO-Texte bestehen aus einer bestimmten Anzahl von Wörtern, ist sinnvoll aufgebaut und enthält nutzerrelevante Informationen. Er führt den Leser durch ein Thema – und das am besten so, dass Zurückscrollen überflüssig ist. Wie umfangreich ein Text konkret sein darf, hängt dabei nicht zuletzt von der Komplexität des Themas ab. Grundsätzlich gilt aber: Was mit wenigen Worten erklärt werden kann, sollte auch mit wenigen Worten erklärt werden.

Metadaten: Hegen und pflegen!

Sogenannte Metadaten dienen dazu, Objekte, Konzepte und andere Daten strukturiert zu beschreiben. Hier einige Beispiele: Der Seitentitel ist eine kurze Bezeichnung, die der Browser über der Adresszeile anzeigt. Der Titel sollte keinesfalls mit Keywords überladen werden, denn längere Titel werden in den Suchergebnissen abgeschnitten und nicht vollständig angezeigt. Die Seitenbeschreibung wird in den Suchergebnissen als Beschreibung angezeigt. Und auch hier gilt: Weniger ist mehr. Zwar haben Meta-Beschreibungen keinen direkten Einfluss auf das Ranking, können aber durchaus die Klickrate (Click-through-rate) erhöhen. Und dank der Bildbeschreibungen werden auch Bilder und Grafiken für Suchmaschinen erfassbar.

Linkmanagement: Perfekt verbunden!

Links zählen zu den wichtigsten Rankingfaktoren im Google-Algorithmus. Ebenso wie Nutzer gehen auch Suchmaschinen davon aus, dass die Links als Hinweis oder Kurzbeschreibung des nachfolgenden Contents gewählt wurden. Demnach sollten nichtssagende Texte wie „Hier klicken“ oder „Hier“ vermieden werden. Es gibt zwei Arten von Verlinkungen: interne und externe. Dabei helfen interne Verlinkungen sowohl den Nutzern als auch der Suchmaschine, in die Tiefen einer Seite vorzudringen. So werden wichtige Inhalte für Nutzer auf kurzem Wege zugänglich, und Suchmaschinen können den thematischen Zusammenhang von Unterseiten schneller erfassen.

Gute SEO-Texte zu schreiben, bedeutet, auf die Bedürfnisse der Leser einzugehen, da Google inzwischen die User-Interaktionen in seine Bewertung miteinbezieht. Für ein gutes und nachhaltiges Ranking ist daher eine passende SEO-Strategie inklusive eines systematischen Monitorings der für Sie relevanten Keywords unverzichtbar. Die SEO-Texter und Digitalexperten unserer Frankfurter Werbeagentur beraten Sie gerne rund um alle Fragen des SEO- und SEA-Marketings.

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