16.12.2020
Liebchen+Liebchen

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PRIMA FüRS KLIMA: GIMME, GIMME, GIMME 1000 TREES BEFORE NEW YEAR


Liebchen+Liebchen möchte 1000 Bäume pflanzen. 700 haben wir von unserem Partner PLANT-MY-TREE® bereits einsetzen lassen. Fehlen also noch 300! Machen Sie mit bei unserer Weihnachtsaktion 2020 und helfen Sie uns, dieses Ziel zu erreichen.

Corona beherrscht die Schlagzeilen und unseren Alltag. Aber den Klimawandel interessiert das nicht. Trotz weltweiter Pandemie steigen die Temperaturen, schmelzen die Gletscher und sterben die Wälder. Das Jahr 2020 endet, wie es begonnen hat – mit verheerenden Waldbränden in Australien, die den Busch und das gesamte Ökosystem der Insel verwüsten. Aber warum in die Ferne schweifen. Auch bei uns in Deutschland ist der Wald bedroht. Der Dürresommer 2018 hat gezeigt, dass nicht nur einzelne Baumarten gefährdet sind. Das ganze Ökosystem Wald steht angesichts des Klimawandels vor einer historischen Herausforderung. Die Häufung und Verschärfung von Witterungsextremen wie Hitze, Trockenheit und Stürmen bedroht den Lebensraum Wald. Und damit auch seine Artenvielfalt sowie seine Funktion als Sauerstofflieferant und Erholungsort für den Menschen.

Was wir tun

Bereits 2019 haben wir bei Liebchen+Liebchen beschlossen, etwas gegen das Waldsterben und den Klimawandel zu unternehmen. Darum haben wir im Rahmen unserer alljährlichen Weihnachtsaktion ein regionales Aufforstungsprojekt unterstützt. Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden sind so 700 Baumspenden herausgekommen, die im letzten Jahr von unserem Partner PLANT-MY-TREE® in der Pfalz eingepflanzt wurden. Wir möchten diese Kooperation in diesem Jahr fortsetzen. Damit es insgesamt 1000 Bäume werden, die den Wald als vielfältigen und nachhaltigen Ort erhalten.

Wie Aufforstung unser Klima verbessern kann

Aufforstung gilt allgemein als eine der wichtigsten Strategien im Kampf gegen die Klimakrise. Es gibt verschiedene Organisationen und Stiftungen, die im Rahmen von Klimaschutzprojekten Bäume pflanzen, um den Kohlenstoffgehalt in der Atmosphäre zu senken. Denn Waldflächen können hohe Mengen an Kohlenstoffdioxid speichern und produzieren gleichzeitig Sauerstoff. Zusätzlich stellen sie einen wertvollen Lebensraum für Mensch und Tier dar und schützen den Boden vor Austrocknung und Erosion. Wieviel CO2 ein Baum genau speichert, ist schwer vorauszusagen, da dies von vielen verschiedenen Faktoren abhängt. Das Wald-Zentrum Münster geht zum Beispiel davon aus, dass eine durchschnittliche Buche etwa 12,5 Kilogramm CO2 pro Jahr bindet. Wird der Baum etwa 80 Jahre alt, kann sie in diesem Zeitraum eine Tonne Kohlenstoff speichern. Laut den Schätzungen der Stiftung Unternehmen Wald können Buchen im Durchschnitt sogar 29 Kilogramm und Fichten etwa 26 Kilogramm CO2 pro Jahr binden.

Eine Studie sorgt für Aufregung

Doch ist Aufforstung wirklich geeignet, die Erderwärmung zu bremsen? Für sehr viel Schwung hat im vergangenen Jahr eine Studie der ETH Zürich gesorgt. Im Fachmagazin Science berechneten Umweltwissenschaftler um Jean-Francois Bastin, dass man auf der Erde eine Fläche von 900 Millionen Hektar mit Bäumen bepflanzen könne. Dies entspricht ungefähr der Größe der USA. Würden wir dies in die Tat umsetzen, könnte ein solches Waldgebiet rund 205 Milliarden Tonnen Kohlenstoff binden. Dies entspricht circa zwei Dritteln der CO2-Emissionen, die seit der industriellen Revolution vom Menschen produziert wurden. Die klare Voraussetzung für einen solchen Erfolg ist: Wir müssen jetzt handeln. Wälder entstehen nicht über Nacht, sondern benötigen mehrere Jahrzehnte, bis sie die erwähnten Effekte erzielen können. Laut der Studie müsste die größte Aufforstung mit 151 Millionen Hektar Waldfläche in Russland stattfinden. Danach folgen die USA, Kanada, Australien, Brasilien und China.

Aufforstung: ein kontroverses Thema

Auf diese Studie gab es etliche scharfe Reaktionen. Ein Team um Eike Lüdeling von der Universität Bonn bezweifelte in einem Kommentar in Science, dass sich tatsächlich auf einer so großen Fläche Bäume pflanzen lassen. So hemmten im Norden Skandinaviens, Amerikas oder Russlands Permafrost den Wuchs von Bäumen. Andernorts sei Aufforstung nicht möglich, weil die Böden zu schlecht seien. Zudem lebten auf den Gebieten, die das Züricher Team als geeignet für neue Wälder ansieht, rund 2,5 Milliarden Menschen. „Übertrieben hoffnungsvolle Zahlen könnten die Entwicklung der Klimapolitik fehlleiten“, fürchtet Lüdeling. Ein Team um Joseph Veldman von der Texas A&M University schätzt in einem anderen Kommentar, dass der mögliche Beitrag der Aufforstung in der Studie etwa um das Fünffache überschätzt wurde. So würde übersehen, dass auch unbewaldete Regionen wie Savannen im Boden große Mengen Kohlenstoff binden. Ein Studie der Carnegie Institution wiederum kommt zu diesem Schluss: „Um den Klimawandel zu verhindern, müssen wir unser Energiesystem verändern. Nur in Kombination damit und der Konservierung der natürlichen Habitate können wir eine gesunde Umwelt erhalten.“

Bäume pflanzen: Ein Teil der Lösung

Aufforstung ist sicher keine Wunderwaffe im Kampf gegen den Klimawandel. Das Einsparen von Emissionen ist der weitaus wichtigere Schritt. Wir müssen auch weiterhin daran arbeiten, unseren CO2-Fußabdruck kontinuierlich zu senken, indem wir umweltfreundliche Lösungen einführen und ausbauen, besonders im Bereich der Stromerzeugung und des Verkehrs. Trotzdem kann Bäume pflanzen einen wichtigen Beitrag leisten, um CO2 aus der Atmosphäre zu binden. In Form der Wiederherstellung von Waldflächen leistet Aufforstung auch einen wichtigen Beitrag zur Regeneration natürlicher Habitate. Sie dienen dem Artenschutz, indem sie Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen schaffen, die im Ökosystem Wald heimisch sind. Außerdem wird der Boden vor Erosion geschützt, denn die Bäume reinigen und speichern das Wasser und sorgen so für einen stabilen Wasserhaushalt. Auch der Luft verpassen große, stadtnahe Wälder eine Reinigungskur.

Gimme, gimme, gimme 1000 trees

Unser Partner PLANT-MY-TREE® stimmt seine Projekte in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Forstbehörden ab. Deshalb konzentrieren sich die Aufforstungen auf zwei Situationen. Einerseits auf Erstaufforstungen, bei denen Flächen bepflanzt werden, die zuvor anderweitig genutzt wurden. Andererseits auf Waldumbau und Waldschutz auf Flächen, auf denen die Waldbestände zerstört sind, z.B. durch Krankheiten oder klimatische Veränderungen oder der Waldbestand nur durch einen Waldumbau langfristig erhalten werden kann. So entstehen Ökosysteme, die mindestens 99 Jahre lang vor Abholzung oder wirtschaftlicher Nutzung geschützt sind.

Liebchen+Liebchen Weihnachtsfilm

 

Wir wünschen Ihnen eine nachhaltige Weihnachtszeit und ein gesundes neues Jahr!

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